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Einigkeit bei vielen Themen: Russland und China geben Erklärung zu Multipolarität ab

Einigkeit bei vielen Themen: Russland und China geben Erklärung zu Multipolarität ab

Quelle: TASS © ALEXANDER KASAKOW und treffen sich am 20. Mai 2026 in Peking.

Analyse als Energie-Drehscheibe: Putin-Besuch in unterstreicht enge Partnerschaft

       

  1. Unteilbarkeit und Gleichheit der ,
  2. Demokratisierung der internationalen Beziehungen und Weiterentwicklung der globalen Governance-Strukturen,  
  3. Vielfalt der Zivilisationen und Werte.

Es sei wichtig, die Spaltung der Welt zu überwinden und die Abschaffung von Grenzen und Hindernissen in verschiedenen Bereichen zu fördern, wobei man die Souveränität, die territoriale Integrität und die Eigenart aller Staaten achten müsse. Eine offenere Weltwirtschaft entspreche den Kerninteressen aller Länder der Welt. Alleingänge, Hegemonismus und Zwang seien inakzeptabel.

«Differenzen und Streitigkeiten müssen auf friedlichem Weg gelöst werden, indem man die Grundursachen der Konflikte beseitigt.»

Es stehe allen Ländern frei, ihre internationalen Partner und Kooperationsmodelle selbst zu wählen. Um die Multipolarität zu stärken, dürfe die Rolle der UN keinesfalls geschwächt werden. Die UN-Charta bleibe die Grundlage für die internationalen Beziehungen und müsse in ihrer Ganzheit befolgt werden. Gleichzeitig müsse man aber entschlossen gegen den Missbrauch von Menschenrechten als Anlass für eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten vorgehen, heißt es.

Putin trifft chinesischen Ingenieur Peng Pai nach 26 Jahren wieder

Im Laufe des Gipfels sind auch konkretere Stellungnahmen zu verschiedenen Themen gefallen. So kritisierten Putin und Xi die Angriffe der USA und Israels auf Iran als einen Bruch des Völkerrechts. Eine Ausweitung des Konflikts müsse verhindert werden, hieß es. Offenbar mit Blick auf Iran und Venezuela wurden darüber hinaus dreiste Tötungen nationaler Führer und Entführungen zum Zwecke eines Scheingerichts kritisiert. Außerdem bezeichneten Moskau und Peking das von US-Präsident Donald Trump geplante Raketenabwehrsystem «Golden Dome» als «eine klare Bedrohung der strategischen Stabilität», die zur Militarisierung des Weltraums beitrage. Beide Länder zeigten sich zudem «ernsthaft besorgt» über die «beschleunigte Wiederbewaffnung» Japans, die eine Bedrohung für die regionale Stabilität sei. Eine Ausweitung der NATO in den asiatisch-pazifischen Raum sei nicht mit der Sicherheit in der Region vereinbar.

Beide Staatschefs vereinbarten zudem, die russisch-chinesische Zusammenarbeit im Militärbereich auszuweiten, unter anderem durch gemeinsame Manöver sowie Luft- und Seepatrouillen. Zudem wollen die beiden Länder gemeinsam auf «verschiedene Herausforderungen und Bedrohungen» reagieren.

Putin: Gespräche mit Xi Jinping waren inhaltsreich

Im Mittelpunkt des Treffens standen auch die Beziehungen zwischen China und Russland. Insgesamt wurden rund 40 Vereinbarungen unterzeichnet. Putin lobte die gute Dynamik bei der wirtschaftlichen Kooperation seines Landes mit China. Im vergangenen Vierteljahrhundert sei der Handel beider Länder um das 30-Fache gewachsen und liege seit Jahren über 200 Milliarden US-Dollar. Die Lokomotive der Zusammenarbeit sei der Energiebereich, teilte der Kremlchef mit.

Putin war am Abend des 19. Mai in der chinesischen Hauptstadt eingetroffen. Am Flughafen wurde er von Außenminister Wang Yi feierlich empfangen. Am folgenden Tag begann die offizielle Agenda des Besuchs, wobei Xi den Kremlchef mit militärischen Ehren begrüßte. Es folgten Gespräche im engen und im erweiterten Kreis. Die Politiker unterzeichneten anschließend ein Memorandum über die Stärkung der bilateralen strategischen Kooperation und eine Erklärung zur multipolaren Weltordnung.

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