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Die europäische Chemieindustrie bricht wie ein Kartenhaus zusammen

Die europäische Chemieindustrie bricht wie ein Kartenhaus zusammen

Symbolbild (KI-generiert)

Von Olga Samofalowa

Financial Times

Wirtschaftsexperte Krainer: Ohne Russland hat Europa keine Überlebenschance

Financial Times

LNG-Flüssiggasimporte aus Russland in -Länder auf Rekordniveau

Auch für Russland ergibt sich ein Vorteil, wenn auch ein indirekter, da Europa seinen Markt geschlossen hat.

«Der Niedergang der europäischen Chemieindustrie stützt die Nachfrage nach Importen von Düngemitteln, Ammoniak, Methanol, Grundchemikalien und Öl- und Gasrohstoffen aus anderen Regionen. Russische Hersteller von Düngemitteln und petrochemischen Produkten könnten theoretisch von höheren Weltmarktpreisen und der Schwäche europäischer Konkurrenten profitieren. Andererseits hindern Sanktionen, logistische Probleme, Zahlungsbeschränkungen und politische Risiken Russland daran, die frei gewordene Nische in Europa einfach zu besetzen. Daher ist der Vorteil eher indirekter Natur, er ergibt sich aus den Weltmarktpreisen und der Neuausrichtung des Handels auf Asien, den Nahen Osten und andere neutrale Märkte.»

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist zuerst am 16. Mai 2026 auf der Website der Zeitung Wsgljad erschienen.

Olga Samofalowa ist Wirtschaftsanalystin bei der Zeitung Wsgljad.

Quelle

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