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Ebola: Landen noch mehr infizierte US-Amerikaner in Deutschland?

Ebola: Landen noch mehr infizierte US-Amerikaner in Deutschland?

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Politico. Kenia soll dem zugestimmt haben; mehr als 30 Mitglieder des US-Gesundheitsdienstes sind bereits auf dem Weg dorthin.

NBC.

Berlin: Familie des amerikanischen -Patienten ebenfalls auf Charité-Gelände untergebracht

Dazu kommt noch, dass mit dem US-Militärkrankenhaus in Landstuhl die größte medizinische Einrichtung der außerhalb der Vereinigten Staaten selbst in liegt, also bei Bedarf auch US-Personal zur Verfügung steht, um die Behandlung zu überwachen. Aus US-Sicht ist Deutschland also eine günstige Lösung.

Berlin: Familie des amerikanischen Ebola-Patienten ebenfalls auf Charité-Gelände untergebracht

Ob es das auch aus deutscher Sicht ist, ist jedoch anzuzweifeln. Wenn die USA selbst, im Gegensatz zu früheren vergleichbaren Fällen übrigens, sich weigern, ihre eigenen Staatsbürger auf ihrem eigenen Gebiet behandeln zu lassen, warum sollte Deutschland das tun? Wenn es dort als zu riskant angesehen wird, welchen Grund hätte Deutschland, Risiken anstelle der USA zu übernehmen?

Übrigens haben die USA selbst 13 Kliniken mit derartigen Sonderisolierstationen. Weltweit sind es etwa 44, sieben davon befinden sich in Deutschland. Allerdings sind die Aufnahmekapazitäten begrenzt: Schon eine Station mit zehn Betten gilt als groß. Die Voraussetzungen sind nämlich hoch: Wasser- und Luftkreislauf müssen völlig von der Umgebung abgekoppelt sein, es braucht Luftschleusen, und auf der Station selbst muss Unterdruck herrschen, damit selbst bei einem Leck keine Luft von innen nach außen dringt. Die Vorschriften sind ähnlich wie bei einem Biolabor der Stufe 3.

Das Problem: Im Grunde sämtliche derartige Stationen sind, wie im Fall der Charité, an Universitätskrankenhäuser angebunden und liegen daher mitten in Großstädten. Das ist in den USA nicht anders als in Deutschland. Das Risiko einer Verbreitung aus der Station heraus ist zwar gering, aber nicht gleich null, was der Grund dafür sein dürfte, dass die US-Regierung keine Rückkehr Erkrankter in die USA will.

Die Sterblichkeit der mit diesem Erreger, der den aktuellen Ausbruch auslöste, infizierten Menschen liegt zwischen 25 und 40 Prozent. Die Zahl der Erkrankten im liegt aktuell nach WHO-Angaben bei über 1.000.

Quelle

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