
© Urheberrechtlich geschütztBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Erklärungsnot (Symbolbild)
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Für die Schwäche der Regierung machten 42 Prozent der Befragten die Koalitionsparteien gleichermaßen verantwortlich ‒ 37 Prozent sahen die Hauptschuld bei der Union, 14 Prozent bei der SPD. Die befragten Bürger hielten dabei sowohl CDU/CSU als auch die SPD zu 50 Prozent für Blockadeparteien.
Einer Regierungsbeteiligung der AfD stand eine relative Mehrheit der befragten Deutschen noch ablehnend gegenüber: Mittlerweile sprechen sich 41 Prozent der Befragten für ein Ende der sogenannten Brandmauer aus, 47 Prozent sind dagegen. Bei den Unions-Wählern lehnen 67 Prozent eine Zusammenarbeit mit der AfD ab.
Falls die derzeit geplanten großen Reformprojekte der Bundesregierung bei Steuern und Sozialem scheitern sollten, wünschten sich 67 Prozent der Befragten, dass Friedrich Merz (CDU) als Bundeskanzler ausgetauscht werden soll. Selbst unter den Unions-Wählern sprachen sich in einer solchen Situation 46 Prozent für einen Kanzlerwechsel aus.
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Von den in der Umfrage genannten Kanzler-Alternativen schnitt Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) noch am besten ab. 29 Prozent sagten, er könne Reformen besser durchsetzen als Merz. 25 Prozent glaubten dies von CSU-Chef Markus Söder, 13 Prozent von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst. 33 Prozent sagen, keiner der Vorgeschlagenen könne es besser machen als Merz.
Eine klare Mehrheit von 74 Prozent der Befragten wünscht sich laut der INSA-Umfrage, dass die Bürger künftig über wichtige Fragen in Form von Volksentscheiden abstimmen dürfen.




