
© Urheberrechtlich geschütztArchivbild: Soldaten der guatemaltekischen Armee
Associated Press (AP).
Zuvor vermeldete die New York Times (NYT
«Es besteht kein Abkommen», erklärte Arévalo bei einem Pressebriefing. Es gebe lediglich eine Anfrage, die in den Rahmen bestehender Abkommen in mehreren Ländern falle, fügte er hinzu.
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Präsident Arévalo habe sich vergangene Woche in einem Telefonat mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sowohl auf Luftangriffe als auch auf weitere militärische Maßnahmen verständigt, hieß es in dem Bericht der NYT. Erste Einsätze könnten demnach bereits im kommenden Monat beginnen.
«Was wir unterzeichnen, knüpft an bestehende Kooperationsprojekte an», sagte der guatemaltekische Präsident. «Wir führen Einsätze auf See durch, bei denen die USA durch Ausbildung, Kapazitätsaufbau und Ausrüstung mit uns zusammenarbeiten», führte er weiter aus. Die Maßnahmen stünden im Einklang mit guatemaltekischem Recht und der Verfassung.
Und weiter:
«Nur der Kongress der Republik kann Operationen mit Soldaten auf guatemaltekischem Staatsgebiet genehmigen. Die guatemaltekische Regierung beantragt eine derartige Zusammenarbeit jedoch nicht und plant dies auch nicht.»
Die Regierung Guatemalas hat Dokumente veröffentlicht, wonach der Verteidigungsminister des Landes, Henry Sáenz Ramos, und Pentagon-Chef Pete Hegseth gemeinsame Operationen im Rahmen bestehender Abkommen besprochen haben sollen. Das Pentagon habe es abgelehnt, Einzelheiten dazu preiszugeben, berichtet AP.
Guatemala sei laut NYT das zweite Land der Region nach Ecuador, das gemeinsame Militäreinsätze gegen kriminelle Gruppen auf seinem Territorium zulässt. Als Nächstes wolle das US-Verteidigungsministerium Honduras zu einem ähnlichen Abkommen drängen, schrieb die US-Zeitung.
Laut Quellen der Zeitung beabsichtigt die US-amerikanische Regierung, Abkommen mit Guatemala und Honduras abzuschließen, um Mexiko zu zwingen, ebenfalls gemeinsamen Einsätzen gegen die Drogenkartelle zuzustimmen.




