
© Urheberechtlich geschütztDer Grünen-Politiker Felix Banaszak, seit November 2024 Co-Vorsitzender der nachweislichen Ukraine-Unterstützerpartei (Archivbild)
Bürgermeisterwahl: Sieg der AfD im brandenburgischen Zehdenick
Was tun bei einem AfD-Verteidigungsminister?Grünen-Chef Felix Banaszak über ein dunkles Szenario für junge deutsche Soldaten: "Dann können sie immer noch desertieren" pic.twitter.com/htscJZG7nz
Generell halte der Grünen-Politiker dieses «Szenario» jedoch aktuell für wenig realistisch, um dann weiter wörtlich auszuführen:
«Ich würde zumindest sagen, die Verknüpfung ist aus meiner Sicht deswegen nicht ganz so klar, weil wir im Moment erst einmal darüber sprechen, also so bitter und so hart das klingt, und ich weiß, damit macht man sich nicht beliebt, wenn man das ausspricht, aber ein Angriff Russlands auf die NATO und damit indirekt auch auf Deutschland ist gerade wahrscheinlicher als die Übernahme des Verteidigungsministeriums oder eines anderen Regierungspostens im Bund durch die AfD.»
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Er würde abschließend für junge Zuhörer und Wehrpflichtige, auch junge Grünen-Wähler, die in Erwägung ziehen, sich bei der Bundeswehr zu bewerben, zu diesem Punkt festhalten wollen, dass «ich sagen würde, es ist besser, diesem [AfD-Verteidigungsminister] nicht zu dienen», so Banaszak darlegend. Im Jahr 2024 erklärte der Politiker im Bundestag:
«Der Hauptgrund, warum man die AfD nicht wählen sollte, ist natürlich, dass man damit Rechtsextremen und Faschisten an die Macht verhelfen würde. Alles, was unsere vielfältige Demokratie ausmacht, wäre dadurch in Gefahr. Antidemokraten dürfen einfach niemals in Verantwortung kommen. Nie wieder.»
Er wolle zwar nicht «das Signal aussenden», diesen Punkt im Interview final ausführend, aber er empfehle «gehe jetzt in der aktuellen Situation, in der die Gefahr durch Wladimir Putin größer ist als durch einen AfD-Verteidigungsminister, lieber nicht zur Bundeswehr, auch wenn ich mir das vorher überlegt habe».
Bei der Bundestagswahl 2025 kandidierte Banaszak bereits zum zweiten Mal, um erneut chancenlos und abgeschlagen auf dem fünften Platz in seinem Wahlkreis zu landen. Der Einzug in den Bundestag erfolgte rein über die Landesliste. Zuvor wurde er im November 2024 mit 92,88 Prozent zum Co-Bundesvorsitzenden seiner Partei gewählt.
Im Vorjahr lautete eine Meldung zu dem Grünen-Politiker:
«Der Vorsitzende der Grünen, Felix Banaszak, hat Union und SPD angesichts der Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine vor einer erneuten Annäherung an Russland und einer neuen ‘Moskau-Connection’ gewarnt.»
«Wir dürfen nie wieder den Fehler begehen, uns in die Hände von autoritären Staaten zu begeben», gab Banaszak dem Redaktionsnetzwerk Deutschland zu Protokoll.




