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Um Wehrhaftigkeit zu zeigen: Litauischer Außenminister erklärt Aussage über Angriff auf Kaliningrad

Um Wehrhaftigkeit zu zeigen: Litauischer Außenminister erklärt Aussage über Angriff auf Kaliningrad

Quelle: Gettyimages.ru © Omar HavanaDer litauische Außenminister Kęstutis Budrys in Brüssel. Aufnahme vom 20. Mai 2025

LRT

Litauischer Außenminister will «Festung » dem Erdboden gleichmachen

Nach Ansicht des Ministers müsse das Baltikum den westlichen Partnern diese Stärke verdeutlichen, damit sie nicht nur Horrorszenarien vor Augen hätten. Davon hänge unter anderem die Attraktivität der Region für Investitionen ab. Budrys formulierte die Botschaft so:

«Wir wissen, was zu tun ist, und zögern nicht, wir werden gegebenenfalls agieren. Abschreckung ist das Wichtigste, da Abschreckung Frieden sichert.»

Vergangene Woche hatte der Außenminister erklärt, dass die über die Mittel verfüge, die russischen Luftverteidigungs- und Raketenbasen in Kaliningrad im Ernstfall dem Erdboden gleichzumachen. Das Militärbündnis müsse den Russen zeigen, es könne die «kleine Festung» von Kaliningrad durchdringen.

Wegen der Aussage geriet Budrys unter Kritik. Der litauische Präsident Gitanas Nausėda bezeichnete die Worte als «nicht ganz angemessen» und nicht für einen Außenminister angebracht. Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow grenzen Drohungen eines Angriffs gegen Kaliningrad an Wahnsinn.

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